Badesaison eröffnet: Noch ist es ein Sprung ins kalte Wasser
Was noch vor einer Woche anhand der Regentage undenkbar schien, ist nun Tatsache: Die Badis im Linthgebiet starten in die neue Saison. Zwar sind die momentanen Wassertemperaturen nichts für Warmduscher, trotzdem herrscht dank neuen Angeboten Zuversicht bei den Betreibern.
Was noch vor einer Woche anhand der Regentage undenkbar schien, ist nun Tatsache: Die Badis im Linthgebiet starten in die neue Saison. Zwar sind die momentanen Wassertemperaturen nichts für Warmduscher, trotzdem herrscht dank neuen Angeboten Zuversicht bei den Betreibern.
Das schöne Wetter lässt dieses Jahr besonders lange auf sich warten. Nach einem launenhaften April mit Regen und Schnee soll es nun endlich wärmer werden. Passend dazu öffneten am vergangenen Samstag die Badis im Linthgebiet. In Schmerikon begann die Saison schon am 1. Mai. «Wir haben den Vorteil, dass wir ein Hallenbad und einen Aussenbereich haben», sagt Gemeindepräsident Félix Brunschwiler.
Umbauarbeiten in Schmerikon
Neu in Schmerikon ist ein Spielgerät für Kleinkinder im Aussenbereich – ein Schiff mit Rutsche. Mit den Schulsommerferien beginnt dann der Umbau des Hallenbades. Es bleibt deshalb vom 10. Juli bis zum 13. August geschlossen. Unter anderem wird die Fensterfront ausgetauscht, ausserdem stehen Arbeiten am Wasserbecken und im Eingangsbereich an. Der Aussenbereich mit Rutsche, Kinderbecken, Spielplätzen, Liegewiese und Seezugang ist trotzdem geöffnet. Die Liebhaber der Sauna müssen sich hingegen bis Oktober gedulden. Dann soll der neue Wellness-Bereich fertig sein.
Bei den Freibädern in Rapperswil-Jona gibt es zum Saisonstart nichts Neues. Seebad Bühlerallee, Strandbad Stampf und Schwimmbad Lido sind seit Samstag offen. Aufgrund des schlechten Wetters während der Vorbereitungsarbeiten gerieten die Verantwortlichen unter Zeitdruck. Vor allem im Freibad Lido sei es knapp geworden, sagt Manfred Schrade, der Betriebsleiter für Eisanlagen und Freibäder der Stadt. «Bei anstehenden Malerarbeiten im Schwimmbeckenbereich hat uns das Wetter immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.» Durch die Verzögerung sei es knapp geworden. «Es hat aber noch alles geklappt», sagt Schrade.
Dass Wetter wirkt sich natürlich auf die Wassertemperatur aus. Der Bademeister des Seebads Bühlerallee , Georg Sütterlin, erwartete zum Start eine Wassertemperatur um 14 Grad. «Das ist etwas kälter als sonst. Meist starten wir mit Temperaturen um die 16 Grad», sagt er.
Neues Gesicht in Gommiswald
Etwas wärmer ist das Wasser in der Badi Gommiswald. «Mehr als 20 Grad haben wir zum Start aber nicht geschafft», sagt der neue Badleiter Martin Isler. Er bringt Erfahrung als Schwimmlehrer und Canyoning-Guide mit und veranstaltet mit einer eigenen Firma Events im Bereich Erlebnisgastronomie. «Damit bin ich eher im Winter ausgelastet, von daher ist das mit der Badi eine gute Kombination», sagt Isler.
Er will das gastronomische Angebot in der Badi etwas erweitern. «Wir wollen auch flexibler werden als früher und beispielsweise bei schönem Wetter die Küche länger offen lassen.» Der neue Bademeister betont, dass er offen für Neues ist. Zum Beispiel plane er Grillkurse in der Badi, ausserdem sei er im Gespräch mit Jugendorganisationen. «Ich könnte mir vorstellen, dass es künftig einen Abend nur für Jugendliche bei uns gibt.»
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