×

«Die Leute dachten, es gebe Tote»

Die beiden Bündner Raphael Hemmi und Ronnie Patt berichten über den Schrecken von Hamburg und schildern ihre Eindrücke über das Erlebte.

10.07.17 - 15:00 Uhr
Leben & Freizeit
Die beiden Bündner Raphael Hemmi und Ronnie Patt berichten über den Schrecken von Hamburg.
Die beiden Bündner Raphael Hemmi und Ronnie Patt berichten über den Schrecken von Hamburg.
AP

In Hamburg, wo Ende letzte Woche der G20-Gipfel über die Bühne ging, blieb nichts als Chaos übrig. Die beiden Bündner Raphael Hemmi und Ronnie Patt erlebten die Schreckensmomente der extrem gewalttätigen Ausschreitungen hautnah mit. Sie berichten über das Geschehen vor Ort und schildern uns ihre Eindrücke zu den brutalen Krawallen, die Hamburg und Europa wohl so schnell nicht vergessen werden.

Laut Raphael Hemmi gingen Arbeitskollegen und Bekannte davon aus, dass es gar Tote geben wird, da auch die Polizei äusserst brutal vorgegangen sei. Bereits vorgängig verliessen viele Hamburger die Stadt und auch das Büro in dem Hemmi arbeitet sei sicherheitshalber geschlossen worden.

Raphael Hemmi zur allgemeinen Lage während dem G20-Gipfel in Hamburg.

Auch Ronnie Patt berichtet von kriegsähnlichen Zuständen in den Strassen Hamburgs. Wahllos gingen Autos und Geschäfte in Flammen auf. Laut Patt waren die Krawallmacher oftmals englischsprachige «Terror-Touristen», die einzig und allein mit dieser Absicht nach Hamburg gekommen seien.

Ronnie Patt berichtet von «kriegsähnlichen Zuständen» am vergangenen Wochenende in Hamburg.
Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Leben & Freizeit MEHR