Feuerwehr rettet Kalb aus «Gülle»
Die Feuerwehr Glarus hat am frühen Freitagmorgen einem frischgeborenen Kalb in Netstal das Leben gerettet. Das Kälblein war erst in der Nacht zuvor auf die Welt gekommen.
Die Feuerwehr Glarus hat am frühen Freitagmorgen einem frischgeborenen Kalb in Netstal das Leben gerettet. Das Kälblein war erst in der Nacht zuvor auf die Welt gekommen.
Aus unbekannten Gründen fiel das frischgeborenen Kalb am Freitag kurz vor 7 Uhr in ein «Güllenloch» beim Bauernhof. Nur acht Minuten nachdem der Bauer die Feuerwehr alarmiert hatte, traf ein erster Feuerwehrmann auf dem Hof ein. Er schaute sofort dafür, dass der Kopf des Kalbes aus der «Gülle» gehoben wurde, damit das Jungtier Luft bekam. Anschliessend bot er Atemschutz und Schutzausrüstung auf. Das Kalb wurde zuerst mit einer Atemschutzflasche von oben beatmet.
Kurz vor 7.30 Uhr waren weitere Feuerwehrmänner mit dem Ölwehrbus eingetroffen und die Rettung konnte beginnen. Ein Feuerwehrmann stieg in voller Schutzausrüstung in das «Güllenloch». Brusthoch stand er in der «Gülle» und montierte ein Spannset ans Kalb. Anschliessend konnten sie das Tier mit vereinten Kräften aus der «Gülle »ziehen. Nachdem das Tier gewaschen war, zog die Feuerwehr wieder ab. Wie die Feuerwehr Glarus mitteilt, hat sich das Kälblein erholt und es geht ihm gut.
Ueli Weber ist stellvertretender Redaktionsleiter der «Glarner Nachrichten». Er hat die Diplomausbildung Journalismus am MAZ absolviert und berichtet seit über zehn Jahren über das Glarnerland. Mehr Infos
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