Z'Alp mit RSO
Eine Woche lang begleiten wir eine junge Älpler-Familie, die momentan die Alp Albeina oberhalb von Saas leitet. Was sie besonders schätzen, wie ihre Arbeitstage aussehen, und was der grösste Lohn für sie ist, das haben wir in unserer Sommerserie «Z’Alp mit RSO» herausgefunden.
Eine Woche lang begleiten wir eine junge Älpler-Familie, die momentan die Alp Albeina oberhalb von Saas leitet. Was sie besonders schätzen, wie ihre Arbeitstage aussehen, und was der grösste Lohn für sie ist, das haben wir in unserer Sommerserie «Z’Alp mit RSO» herausgefunden.
Ausserhalb von Saas führt uns die steile Strasse den Berg hoch bis zur Bergstation der Madrisabahn. Noch ein paar 100 Meter weiter, am Madrisaland vorbei, und wir sehen bereits das graue Steindach der Alp Albeina. Im Hintergrund hören wir das beruhigende Bimmeln von Kuhglocken und das Pfeifen von ein paar «Munggen». Neben dem Stall suhlen sich ein dutzend Schweine im Schlamm.
Eine Szene wie aus einem Heidi-Film. Doch so idyllisch das Ganze wirkt, der Schein trügt. Hier wird jeden Tag hart gearbeitet. In der Sommerserie «Z’Alp mit RSO» begleiten wir die junge Älpler-Familie bei ihrer täglichen Arbeit.
Einer der strengsten Jobs auf der Alp ist sicherlich der, des Hirten. Auf der Alp Albeina ist das die Aufgabe von Flurina und ihrer älteren Schwester Sabrina. Jeden Tag um 6 Uhr treiben sie ihre rund 100 Kühe auf eine Weide, die noch genug frisches Gras hat. Das kann schon einmal zwei Stunden in Anspruch nehmen.
Wir begleiten den Senn, die Hirtinnen oder den Batzger bei der täglichen Arbeit auf der Alp. Die Rollen sind klar verteilt und doch hilft jeder dem anderen. Was aber, wenn sich jemand aus dem Älpler-Team plötzlich verletzt? In diesen Fällen gibt es eine Art Notfall-Telefon:
Rund 100 Kühe weiden zurzeit auf der Alp Albeina im Prättigau. So viele Kühe geben natürlich auch viel Milch. Trotz Melkmaschine ist auch hier noch Handarbeit gefragt.
Etwas, dass auch viele «Nicht-Älpler» bestens von der Alp kennen, ist der Käse. Dieser wird auf der Alp Albeina noch selbst produziert. Wir haben nachgefragt, wie eigentlich der Geschmack in den Käse kommt.
Auf der Alp sind die Hierarchien klar geregelt – bis heute. Der Senn ist der Käser und der Chef. Ihm folgt der Zusenn. Anschliessend kommt der Küher, der Hirte und ganz zuunterst kommt der «Batzger», der Hirtenbub. Obwohl er auch auf der Alp Albeina das jüngste Team-Mitglied ist, hat er trotzdem schon viele Jahre Alp-Erfahrung.
Adrienne Krättli ist stellvertretende Leiterin Redaktion und Leiterin Moderation. Sie begleitet die Hörerinnen und Hörer durch die frühen Morgenstunden, berichtet über das Weltgeschehen in den Nachrichten oder produziert als rasende Reporterin Reportagen rund um die Geschehnisse aus der Region. Mehr Infos
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