Neue Details nach Messerstecherei
Kein unbeschriebenes Blatt: Der verdächtige Schweizer kam offenbar bereits früher mit dem Gesetz in Konflikt.
Kein unbeschriebenes Blatt: Der verdächtige Schweizer kam offenbar bereits früher mit dem Gesetz in Konflikt.
Nach der Messerstecherei vergangenen Samstag in einem Lokal in Rapperswil-Jona (die «Südostschweiz» berichtete) zeigt sich, dass der verdächtigte Schweizer offenbar kein unbeschriebenes Blatt ist. Der 33-Jährige und seine 26-jährige Ehefrau sitzen seit dem frühen Sonntagmorgen in Untersuchungshaft.
Wie der «Blick» berichtet, war das Paar arbeitslos und hatte Geldsorgen. Der Mann kommt demnach aus Graubünden und ist schon öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Er soll seinerzeit wegen Diebstahls von Computern von der Schule geflogen sein. Ein Wirt berichtet, der Verdächtige habe vor Jahren etliche Autos in einer Tiefgarage zerkratzt und ständig Leute zusammengeschlagen.
Weitere Tat mit Messer?
Laut «Blick» werden dem 33-Jährigen weitere Einbrüche und Diebstähle vorgeworfen. In Laax soll der Festgenommene jemanden mit einem Baseballschläger verprügelt, in Chur einem Mann mit einem Messer schwere Gesichtsverletzungen zugefügt haben. Roman Dobler, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft St. Gallen, bestätigt gegenüber dem «Blick», dass der Beschuldigte wegen eines Körperverletzungsdelikts einschlägig vorbestraft ist. Eine Ausbildung soll der 33-Jährige nicht haben.
Als mögliches Motiv ist im Gespräch, dass die Frau sich in dem Lokal beworben und dort erfolglos zur Probe gearbeitet hatte.
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