Spannender Einblick ins Gefängnis Realta
Die beiden Studentinnen Valentina Sproge und Yulia Wierig haben sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Gefängnis Realta in Cazis befasst. In einer Webdokumentation geben sie spannende Einblicke in das Leben und die Abläufe hinter Gittern. Die beiden haben unter anderem einen verurteilten Mörder begleitet.
Die beiden Studentinnen Valentina Sproge und Yulia Wierig haben sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Gefängnis Realta in Cazis befasst. In einer Webdokumentation geben sie spannende Einblicke in das Leben und die Abläufe hinter Gittern. Die beiden haben unter anderem einen verurteilten Mörder begleitet.
Was geschieht genau, wenn man ins Gefängnis muss? Wie ist das Gefängnisleben? Und wie sieht ein Gefängnis von innen aus? Diesen Fragen gehen die beiden Studentinnen der Zürcher Hochschule der Künste in ihrer Bachelorarbeit nach. Entstanden ist eine Webdokumentation, deren Protagonist der Doppelmörder S. ist. Schauplatz ist die Justizvollzugsanstalt Realta in Cazis
Videosequenzen geben Einblick
Mithilfe von S. führen die beiden Studentinnen den Betrachter durch die Webdokumentation. Seine Stimme erzählt über das Gefängnisleben in der Realta, über die Struktur, von Eintritt bis Austritt. Videosequenzen bebildern das Gesagte, als wäre man direkt dabei. Besonders eindrücklich ist ein 360°-Video, das die Zelle von S. zeigt. So hat der Zuschauer das Gefühl, dass er mit S. in seiner Zelle steht. Auch von weiteren Räumen, wie zum Beispiel dem Kraftraum oder der Werkstatt gibt es 360°-Videos.
In der Webdokumentation kommen auch einige Mitarbeiter des Gefängnises Realta zu Wort. Die beiden Studentinnen haben zum Beispiel mit dem Gefängnisdirektor, mit dem Leiter Hausdienst oder auch mit der katholischen Seelsorgerin gesprochen. Sie erzählen von ihrer Arbeit und geben so einen weiteren Einblick in die Welt hinter Gitter.
Auch Film produziert
Zur Bachelorarbeit von Valentina Sproge und Yulia Wierig gehört auch ein Film «FREIHÄIT», in dem es ebenfalls um den Doppelmörder S. geht. Es ist der erste Schweizer Film, in dem allein der Täter sein Leben schildert und konstruiert, wie die beiden Studentinnen mitteilen. Zu sehen ist der Film in Episoden auf der gleichnamigen Facebook Seite, oder auf der diesjährigen Bachelor Ausstellung der ZHdK, Cast/audiovisuell Media.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.