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Pflege in der Reha: Beruf mit Sinn

Die Pflege ist neben Medizin und Therapie entscheidend für die Rehabilitation. Das wird in den Kliniken Valens, dem grössten Schweizer Reha-Anbieter, gelebt. Neue Talente sind jederzeit willkommen.

Leben & Freizeit
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12.08.24 - 04:30 Uhr

Der Aufenthalt in einer Rehaklinik ist keine Erholungskur. Vielmehr zielt eine Rehabilitation darauf ab, dass Patientinnen und Patienten verlorene oder beeinträchtigte Funktionsfähigkeiten wiedererlangen bzw. verbessern können. Zudem bereiten interprofessionelle Teams die Betroffenen darauf vor, ihren Alltag wieder möglichst selbstständig meistern zu können – ob mit oder ohne Einschränkungen. Dabei spielt die Pflege neben fachmedizinischen und therapeutischen Behandlungen eine wesentliche Rolle. Nicht zuletzt aus diesem Grund müssen Pflegefachkräfte sehr viel leisten können, wie Stefan Pott, Direktor Pflege der Kliniken Valens, betont: «Patientinnen und Patienten werden immer früher von den Akutspitälern in die Rehakliniken verlegt. Daher liegt es an uns, neben der Beziehungspflege auch hochspezialisierte und hochtechnisierte Pflege zu erbringen. Zusätzlich zur umfassenden und breiten Fachexpertise braucht es Anleitung, Beratung und Edukation im Umgang mit der Erkrankung.»

 

Faktor Zeit

Während es in der Akutpflege oft schnell gehen muss, haben die Pflegenden im Bereich der Rehabilitation etwas mehr Zeit und somit die Möglichkeit, eine Beziehung zu den Patientinnen und Patienten aufzubauen und individueller auf sie einzugehen. Das ist wichtig, immerhin durchlaufen diese Menschen verschiedenste, zum Teil sehr intensive Therapien, bei denen sie Unterstützung und Begleitung benötigen. 
Zeit ist ein wichtiger Faktor, dessen Bedeutung allerdings vielfach unterschätzt werde, so Janine Loher: «Wir sind 24/7 für die Patientinnen und Patienten da. Also auch dann, wenn die Therapien abgeschlossen oder keine Besucher mehr da sind.» Ausserdem sei die Pflege das Bindeglied zu den Angehörigen und zum Behandlungsteam, ergänzt die Direktorin Pflege der Kliniken Wald und Davos sowie seit der Fusion der Kliniken Valens und Zürcher RehaZentren stellvertretende Direktorin Pflege der gesamten Klinikgruppe: «All das erfordert Vertrauen, das erst nach einer gewissen Zeit entsteht.»
Auch Geduld ist gefragt: Findet die Pflege im Akutspital vorwiegend am und im Bett statt, geht es im Rehabereich um Aktivierung und Bewegung. Und es sind die Pflegenden, die an der Seite der Patientinnen und Patienten bleiben und gleichzeitig darauf achten, dass sie möglichst viel selbst durchführen.

Ein besonderer Beruf

Stefan Pott und Janine Loher sind mittlerweile Führungskräfte und stehen somit selbst nicht mehr «an vorderster Front». Im Herzen jedoch sind sie Pflegende geblieben. Natürlich wissen sie, dass es – wie in jedem Beruf – nicht nur schöne Seiten gibt: «Dieser Job kann einem emotional und physisch einiges abverlangen. Oft aber dürfen wir mit den Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen auch schöne Momente teilen: Zum Beispiel, wenn Behandlungsziele erreicht werden oder sich die langersehnte Besserung einstellt. Ja, wir arbeiten viel. Doch das Zwischenmenschliche, diese Nähe zu den Menschen macht den Pflegeberuf zu etwas Besonderem.»
Darüber hinaus bietet der Pflegebereich unzählige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Karrierechancen – sei es in der Fachexpertise, im Managementbereich oder indem man sein Wissen in der Bildung an die nächsten Generationen weitergibt. In den Kliniken Valens wird Weiterbildung grosszügig unterstützt. Zudem können die Mitarbeitenden mitgestalten: «Natürlich werden gewisse Dinge gruppenweit entschieden, aber immer mit der Option, dass die Standorte die Arbeit so gestalten können, wie es für sie passt und funktioniert», erklärt Janine Loher. Ein weiterer Grund, sich auf dem unternehmenseigenen Job-Portal umzuschauen, ist laut Stefan Pott die flexible Dienstgestaltung: «Wenn unsere Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Gründen nur an bestimmten Tagen arbeiten können, lässt sich das einrichten. Ausserdem können sie ihre Dienste im Planungstool selbst einteilen.»

Job mit Weitblick

Auch beim Bewerbungsprozess gehen die Kliniken Valens neue Wege und bieten neuerdings auch die Möglichkeit, sich mittels Blitzbewerbung für ausgewählte Jobs in den Bereichen Pflege und Therapie an einem der zwölf Standorte der Klinikgruppe zu bewerben. Es dauert weniger als eine Minute, um die Blitzbewerbung mit nur ein paar Angaben einzureichen. Im Anschluss melden sich die Personalspezialisten der Kliniken Valens bei den Bewerbern, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Selbstverständlich können sich Interessierte auch «ganz klassisch» auf dem Job-Portal der Kliniken Valens umschauen oder eine Initiativbewerbung abschicken, sofern es gerade keine passende Stelle gibt. Und wer auf dem Laufenden bleiben möchte, erhält mit dem «JobAbo» neue Stellen per E-Mail direkt ins Postfach geliefert. 
Fakt ist: Ein Job in der Reha macht Sinn. Darin sind sich auch die beiden Pflegexperten Stefan Pott und Janine Loher einig und betonen: «Würden wir noch mal vor der Entscheidung stehen, in welche berufliche Richtung es geht, es wäre immer wieder die Pflege.»

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