Sportler aus der Region scheitern bei Ninja-Warrior
Raphael Müller aus Uetliburg und Oskar Dietschi aus Jona sind im Finale der Fernsehshow «Ninja-Warrior Switzerland» angetreten. Gegen manch anderen Teilnehmer sahen sie jedoch alt aus. Besonders enttäuschend lief es für Müller.
Raphael Müller aus Uetliburg und Oskar Dietschi aus Jona sind im Finale der Fernsehshow «Ninja-Warrior Switzerland» angetreten. Gegen manch anderen Teilnehmer sahen sie jedoch alt aus. Besonders enttäuschend lief es für Müller.
Nur noch 25 von anfangs 160 Teilnehmern standen gestern Abend im Finale der Fernsehsendung «Ninja Warrior Switzerland» auf TV 24. Mit dabei waren auch zwei Männer aus dem Linthgebiet: Raphael Müller aus Uetliburg und Oskar Dietschi aus Jona. Für die beiden lief es jedoch nicht besonders gut.
Fehler im Spinnennetz
Müller, ehemaliger Turner des STV Benken, scheiterte schon am 3. Hindernis des Parcours, dem sogenannten Spinnennetz. Die Teilnehmer müssen dort über kleine Plattformen springen, die an federnden Seilen befestigt sind. Müller landete beim letzten Sprung im Wasser und demolierte dabei noch einen Scheinwerfer. «Der Parcours war grundsätzlich zu meistern», sagt der Sportler. Leider habe er einen Fehltritt gemacht und sei «spektakulär» hinausgeflogen. Der Uetliburger war danach zwar etwas enttäuscht, insgesamt ist er aber dennoch zufrieden mit seiner Leistung. «Es war richtig cool, im Finale dabei sein zu dürfen.»
Joner geht baden
Auch für Dietschi war nach der ersten Finalrunde Schluss. Er kam im Hindernisparcours aber etwas weiter als Müller. Beim Versuch, sich durch schwingende Reifen zu hangeln, fiel der 20-Jährige aus Jona jedoch ins darunterliegende Wasserbecken. «Ich hing am zweiten Ring und brachte es nicht mehr hin, gerade zu schwingen, um den nächsten zu erreichen», sagt Dietschi. Er habe schliesslich kaum mehr Kraft gehabt. «Mir blieb nichts anderes übrig, als baden zu gehen.»
Stärkster im Finale war der 21-jährige Simon Weiss, Geräteturner aus Hochdorf. Er schaffte es im Hindernisparcours am weitesten, absolvierte ihn aber wie alle anderen nicht komplett. Die in Aussicht gestellten 100 000 Franken durfte er daher nicht mit nach Hause nehmen. Der 21-Jährige musste mit einem Einkaufsgutschein eines Sponsoren im Wert von 2000 Franken Vorlieb nehmen.
Frauen waren in der Endrunde keine dabei. Sie müssen bei dem Hindernisparcours gegen Männer antreten. In keiner der fünf Vorrunden schaffte es eine Frau unter die besten Fünf. Daran, dass Frauen gegen Männer antreten, wollen die Macher aber nichts ändern. «In der Sendung geht es darum, gegen den Parcours und nicht gegeneinander anzutreten. Darum ist der Parcours für alle gleich. Das Konzept wird darum auch nicht überdacht», teilt Fanny Anderson von der zuständigen PR-Agentur mit.
Einen neuen Versuch wagen
Sportlich bleiben die beiden Teilnehmer aus dem Linthgebiet auch nach dem grossen Auftritt. Sie wollen es beide noch einmal wissen: Müller hat sich erneut bei «Ninja Warrior Germany» beworben. Dort hatte der 30-Jährige es in der Vergangenheit schon einmal versucht, war er aber aus unbekannten Gründen nicht genommen worden. Auch, wenn es eine neue Staffel von «Ninja Warrior» in der Schweiz gibt, würde Müller sich wieder anmelden. Ähnlich sieht es bei Dietschi aus: «Auf jeden Fall werde ich mich erneut anmelden, falls es ein ‘Ninja Warior Switzerland 2019’ gibt.»
Wann das nächste Casting in der Schweiz ansteht, ist noch offen. Interessierte können sich über die Webseite und die Social-Media-Kanäle von TV 24 auf dem Laufenden halten.
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