Neuer Name für Churer Postplatz?
Soll der Churer Postplatz umbenannt werden, bloss weil es dort keine Poststelle mehr gibt? Mit dieser Frage wird sich der Gemeinderat am Donnerstagnachmittag auseinandersetzen. Wir haben uns auf der Strasse umgehört.
Soll der Churer Postplatz umbenannt werden, bloss weil es dort keine Poststelle mehr gibt? Mit dieser Frage wird sich der Gemeinderat am Donnerstagnachmittag auseinandersetzen. Wir haben uns auf der Strasse umgehört.
Dass der Verkehrsknotenpunkt am Tor zur Altstadt vom Gemeinderat tatsächlich umbenannt wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Der Stadtrat stemmt sich jedenfalls gegen den Vorstoss von CVP-Gemeinderat Romano Cahannes.
Der Stadtrat befürchtet, dass eine Namensänderung in der Bevölkerung auf Unverständnis stossen und diese dort gar nicht erst angenommen würde. Weiter geht die Stadtregierung davon aus, dass der Platz trotz eines neuen Namens umgangssprachlich weiterhin als Postplatz bezeichnet würde. Für den Stadtrat überwiegen die Risiken einer neuen Namensgebung, deshalb empfiehlt er dem Gemeinderat, den Vorstoss abzulehnen.
Im Juni haben wir Euch gefragt, wie der Churer Postplatz in Zukunft heissen soll.
Eine Mehrheit hatte sich damals für die Beibehaltung des bisherigen Namens ausgesprochen.
Auf der Traktandenliste der Gemeinderatssitzung, die am Donnerstag um 14 Uhr im Rathaus beginnt, stehen aber noch weitere Geschäfte. So wird der Rat die Botschaft des Stadtrates über das Lohnsummenbudget der Stadt beraten. Ferner wird der Stadtrat zur weiteren Entwicklung in Chur-West sowie zur Auftrags-Vergabepraxis der Stadt an das lokale Gewerbe Stellung nehmen.
Weitere Themen werden die Aufgaben der Stadtschule gemäss kantonalem Schulgesetz und die Senkung von Wohnkosten für Sozialhilfeempfänger sein. Das Stadtparlament wird an seiner Oktobersitzung ausserdem mit einer Petition des Jugendparlaments Kenntnis nehmen, das sich nach Recyclingmöglichkeiten in öffentlichen Parkanlagen erkundigt.
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Neuer Name für den Postplatz…
Neuer Name für den Postplatz, weil der Service Public fürs Volk immer weniger wird, und der Reichtum der Superreichen immer mehr?
1) Wie wärs im POSTFAKTISCHEN Zeitalter mit POSTPOST-Platz?
2)
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2017-10-03/martullo-wird-belagert
JUSO-Präsidentin Funiciello: «Martullo-Blocher ist das Sinnbild der Superreichen. Sie badet wie Dagobert Duck im Geld, während andere ihre Miete oder Krankenkasse nicht bezahlen können.» Zu allem Übel sitze sie auch noch im Parlament, wo sie Klientelpolitik betreibe. Gegen solche Leute richte sich die Initiative der Juso.
Supersuperreiche:
Mit der 99-Prozent-Initiative wollen die Juso Kapitaleinkommen künftig stärker besteuern. Laut Juso-Schätzungen belaufen sich die Erträge aus Kapitaleinkommen auf bis zu 10 Milliarden Franken. Die Jungpartei will, dass diese Erträge auf Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen umverteilt werden. Weil gleichzeitig zum Steuervorschlag eine Freigrenze von einem Prozent gelten soll, würde die Steuer nur das oberste Prozent der Reichen treffen. Daher der Name der Initiative.
Daraufhin fragt SVP-Natalie Rickli in Facebook:
„Nur um wieder mal zu fragen: Wie wäre es mit arbeiten, liebe @JusoSchweiz Mitglieder?“
Donald Duck findet das einen Bluff. Denn via Zinseszinsen verdienen ja gerade die Reichsten praktisch OHNE zu arbeiten, haben also quasi längst "bedingungsloses Grundeinkommen".