Das Hallenbad soll vergrössert werden
Die Sportanlagen auf der Churer Oberen Au werden schrittweise ausgebaut. Mittelfristig ist ein überdachtes 50-Meter-Schwimmbecken geplant.
Die Sportanlagen auf der Churer Oberen Au werden schrittweise ausgebaut. Mittelfristig ist ein überdachtes 50-Meter-Schwimmbecken geplant.
Als Entlastung für das stark frequentierte Hallenbad überdeckt im Winter eine Traglufthalle das 50-Meter-Aussenschwimmbecken der Churer Sportanlage Obere Au. Daran wird sich in nächster Zeit kaum etwas ändern. Der Stadtrat will den Betrieb der Traglufthalle «so lange als möglich» aufrecht erhalten und diese «wenn nötig» auch noch ersetzen. Das schreibt er in seiner Stellungnahme zu einer Interpellation von FDP-Gemeinderat Hans Martin Meuli. Den Vorstoss wird der Gemeinderat am nächsten Donnerstag beraten.
Anlage wird erweitert
Für die Ewigkeit dürfte diese Lösung aber nicht geschaffen sein: Das mittel- und langfristige Ziel des Stadtrat sei der Ausbau des Hallenbades, heisst es in der Interpellationsantwort weiter. Konkret geht es dabei um die Realisierung eines neuen 50-Meter-Schwimmbeckens. Das bestehende Hallenbadgebäude müsste entsprechend erweitert werden. Der Standort für diese «zukunftsträchtige Anlagenerweiterung» soll nach Meinung des Stadtrates auf dem Areal des benachbarten Eisfelds liegen.
Eine schrittweise Sanierung
Die freisinnige Interpellation nimmt Bezug auf die Volksabstimmung vom 9. Februar 2014. Damal s hatten sich 70 Prozent der Stimmberechtigten im Rahmen einer Konsultativabstimmung für eine schrittweise Sanierung der über 40 Jahre alten Sportanlagen ausgesprochen. Dabei ging es um die beiden Teilbereiche «Sanierung und Umbau des Hallen- und Freibad» sowie «Traglufthalle Schwimmen».
Mit Blick auf eben diese Abstimmung stellt die FDP fest, dass für die Obere Au im Finanzplan 2018 bis 2020 und später «keine wesentlichen Kredite eingestellt sind». Aus diesem Grund will die Fraktion wissen, welche Planungsarbeiten auf der Oberen Au bereits im Gange sind und wie der Zeitplan bezüglich der Erneuerungsarbeiten aussieht. Dazu gehören, wie bereits erwähnt, auch Alternativen zur provisorischen Überdachung des Schwimmbeckens mit einer Traglufthalle.
Machbarkeitsstudien erstellen
In seiner Antwort auf die Interpellation weist der Stadtrat ausserdem darauf hin, dass inzwischen der Gesamtdienstleisterwettbewerb für den Um- und Ausbau der Sportanlagen (Rasen- und Eissport) aufgegleist ist. Gleichzeitig laufen nach Auskunft der Stadtregierung die Vorbereitungen für die Machbarkeitsstudie «Erweiterung der Bäderanlagen». Die Ergebnisse daraus würden als Grundlage für einen weiteren Wettbewerb dieser Art dienen, hält der Stadtrat fest.
In der Zwischenzeit ist man vor Ort aber nicht untätig geblieben. Das Hallenbad sei vor kurzer Zeit saniert und mittels einer neuen Rutschbahn attraktiver gestaltet worden. Und für künftige Attraktivitätssteigerung bestünden noch viele andere Ideen, schreibt der Stadtrat.
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