Eschenbacher geben viele Anregungen
Die Rechnung 2017 ist bei der Bürgerversammlung in Eschenbach schnell durchgewunken. Danach sprechen die Bürger Themen an, die ihnen am Herzen liegen. Es geht um Littering, Demenz und Verkehrsprobleme.
Die Rechnung 2017 ist bei der Bürgerversammlung in Eschenbach schnell durchgewunken. Danach sprechen die Bürger Themen an, die ihnen am Herzen liegen. Es geht um Littering, Demenz und Verkehrsprobleme.
Die Rechnung 2017 war gestern Abend bei der Bürgerversammlung in der Turnhalle St. Gallenkappel schnell erledigt. Von den gut 130 Anwesenden (zwei Prozent der Stimmberechtigten) stimmten nur drei dagegen. Kein Wunder, denn die Rechnung fiel deutlich besser aus als erwartet. Ursprünglich war ein Minus von fast 500 000 Franken veranschlagt, am Ende stand ein Plus von knapp 1,5 Millionen. «Ursache sind vor allem zwei Grundstücksverkäufe», sagte Gemeindepräsident Josef Blöchlinger.
Die Bürger stimmten auch dem Vorschlag des Gemeinderats für die Gewinnverwendung zu. Ein Grossteil des Geldes wird für die neue Turnhalle eingeplant. Grünes Licht gab es auch für den Antrag zur Auflösung des Zweckverbands Werkjahr Linthgebiet. Dem Brückenjahr für Schüler würden kaum noch Jugendliche zugewiesen, es gebe inzwischen andere Lösungen, erklärte Blöchlinger.
Einen Antrag stellte Bürger Kurt Widmer. Er forderte, dass künftig immer der Verlust an Grünfläche im Jahresbericht bekannt gegeben wird. Die Bürger stimmten dem Vorschlag zu. In der anschliessenden Umfrage meldete sich unter anderem Pfarrer Eugen Wehrli zu Wort. Er forderte bessere Bedingungen für Demenzkranke im Altersheim Mürtschen. Sie seien dort gewissermassen eingesperrt. «Unsere Planung geht in diese Richtung», entgegnete Gemeindeschreiber Thomas Elsener. Die Ist-Situation sei eine Notlösung.
Applaus bekam Bernhard Landolt. Der Landwirt beklagte sich über den vielen Müll, der vor allem an Strassen einfach in die Landschaft geworfen wird. Er forderte die Leute auf, andere auf das Problem aufmerksam zu machen. Ausserdem beklagten sich Anwohner von Ricken- und Tägernaustrasse über den vielen Verkehr vor ihrer Haustür. Und Ivo Kuster kritisierte, dass die Gemeinde beim Neubau von Alterswohnungen an eine Zusammenarbeit mit einer Genossenschaft denkt. «Warum sollte nicht die Gemeinde selbst Gewinn auf ihrem Grund machen?», gab er zu bedenken.
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