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Chur 97: Trainer Jouke Faber muss gehen

Cheftrainer Jouke Faber wird bei Chur 97 nach dem enttäuschenden Saisonstart freigestellt. Der bisherige Assistent Paolo Montanari tritt interimistisch die Nachfolge an.

Johannes
Kaufmann
27.09.17 - 05:33 Uhr
Fussball
Nach einem enttäuschenden Saisonstart vollzieht Chur 97 eine Trainerrochade und trennt sich von Jouke Faber.
Nach einem enttäuschenden Saisonstart vollzieht Chur 97 eine Trainerrochade und trennt sich von Jouke Faber.
OLIVIA ITEM

Trainer Jouke Faber wird bei Chur 97 beim nächsten Heimspiel in der interregionalen 2.-Liga-Fussballmeisterschaft am Samstag gegen Dübendorf (16 Uhr) nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Er zeigt sich über den Entscheid «überrascht und enttäuscht. Aber so funktioniert eben der Fussball.» Er sei davon ausgegangen, dass er die Mannschaft weiterhin führen dürfe. Faber: «Ich habe immer gesagt, dass wir nach den vielen personellen Wechseln im Sommer Zeit benötigen. Durch die Rückkehr von Stammtorhüter Marko Zuvic sah ich uns auf einem guten Weg.»

Gegen ein weiteres Engagement des Niederländers an der Ringstrasse sprach die Punkteausbeute in der laufenden interregionalen 2.-Liga-Fussballmeisterschaft. Dort steht das durchaus ambitionierte Chur 97 mit lediglich sechs Zählern aus sieben Partien auf einem Abstiegsrang. Und Faber schaffte es nicht, der labilen Mannschaft defensive Stabilität einzuimpfen.

Montanari übernimmt interimistisch

Faber war auf die Saison 2016/17 als vollamtlicher Nachwuchschef zu Chur 97 gestossen. Nach dem Rücktritt von Cheftrainer Thomas Waser im Dezember 2016 hatte Faber die Verantwortung für die erste Mannschaft übernommen. Die Equipe wird nun interimistisch von Paolo Montanari geführt. Der 50-jährige frühere Chur-97-Spieler und Juniorentrainer war zuletzt als Assistent von Faber tätig. Montanari kennt also die Mannschaft. Sein Wirken an der Ringstrasse ist aber maximal bis zur Winterpause vorgesehen. Ab sofort läuft die Suche nach Fabers Nachfolger.

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