Preise für Wohneigentum sinken
Die Preise für Einfamilienhäuser und Wohnungen sind im Kanton Graubünden gesunken. Besonders teure und mittelteure Wohnungen sind deutlich günstiger geworden. Das zeigen heute veröffentlichte Zahlen.
Die Preise für Einfamilienhäuser und Wohnungen sind im Kanton Graubünden gesunken. Besonders teure und mittelteure Wohnungen sind deutlich günstiger geworden. Das zeigen heute veröffentlichte Zahlen.
Wer sich ein Haus oder eine Wohnung kaufen will, muss sparen. Jedoch muss er oder sie dafür nicht mehr ganz so viel Geld auf die Seite legen wie auch schon. Bis vor drei Jahren sind die Preise für Einfamilienhäuser und Wohnungen stetig gestiegen, nun gibt es eine Abnahme, die sich in ersten Quartal dieses Jahres fortsetzt, wie Zahlen der Fahrländer Partner AG zeigen, die sich mit der Raumentwicklung beschäftigt.
Sinkende Preise bei teureren Wohnungen
Besonders Eigentumswohnungen im mittleren Segment sind günstiger geworden. Zu dieser Gruppe gehören Wohnungen, die durchschnittlich ausgebaut sind mit einer Fläche von etwa 115 Quadratmeter. Besonders in Chur, im Prättigau sowie im Unter- und Oberengadin wurden Wohnungen im mittleren Segment günstiger.
Auch wer sich im Kanton Graubünden eine luxuriöse Wohnung leisten will, muss weniger tief in die Tasche greifen. Hier gab es besonders in den Regionen Chur und im Prättigau einen Preisrückgang. Nur die Preise für Eigentumswohnungen im unteren Segment sind stabil geblieben. Zu dieser Gruppe gehören Wohnungen, die durchschnittlich ausgebaut sind und eine Fläche von etwa 75 Quadratmeter aufweisen.
Preisrückgang im Engadin und im Oberland
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Einfamilienhäusern. Häuser im teuren Segment sind in fast allen Gebieten des Kantons Graubünden günstiger geworden, besonders im Oberland und im Engadin. Der Preis für Einfamilienhäuser, die preiswerter sind, sank ebenfalls, vor allem in denselben Regionen. Im Prättigau blieben die Preise für die eher günstigeren Einfamilienhäuser stabil.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahresquartal um zwölf Prozent, gegenüber dem Vorquartal um sechs Prozent gesunken sind. Auch die Preise für Einfamilienhäuser sind deutlich gesunken und zwar um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Preise für Bauland sind noch stärker gesunken.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.